22. Juli 2026 · 2 Min. Lesezeit
Fun Facts über Nepal und Momo, die ihr wahrscheinlich noch nicht kanntet

Nepal und Momo stecken voller kleiner Besonderheiten, die selbst viele Fans nicht kennen. Hier eine Sammlung unserer liebsten Fun Facts – zum Weitererzählen beim nächsten Besuch an unserem Truck.
Fun Facts über Nepal
1. Nepal hat die einzige nicht-rechteckige Nationalflagge der Welt. Die Flagge besteht aus zwei übereinander angeordneten Dreiecken (Pennants) und symbolisiert die Himalaya-Gipfel sowie die zwei großen Religionen des Landes, Hinduismus und Buddhismus.
2. Acht der zehn höchsten Berge der Welt liegen in Nepal. Darunter natürlich der Mount Everest (8.849 m) – aber auch Kangchenjunga, Lhotse, Makalu und weitere Achttausender liegen ganz oder teilweise auf nepalesischem Staatsgebiet.

3. Nepal war nie eine Kolonie. Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern wurde Nepal nie von einer europäischen Kolonialmacht besetzt oder regiert – ein Punkt, auf den viele Nepales:innen stolz sind.
4. Buddha wurde in Nepal geboren, nicht in Indien. Der spätere Buddha, Siddhartha Gautama, wurde in Lumbini im heutigen Nepal geboren – ein weit verbreitetes Missverständnis ordnet seine Herkunft oft fälschlich Indien zu.
5. In Nepal gibt es über 120 verschiedene Sprachen. Trotz der überschaubaren Landesgröße ist Nepal sprachlich und ethnisch extrem vielfältig, mit Dutzenden Volksgruppen und eigenen Sprachen und Traditionen.
6. Der Kumari-Kult: eine „lebende Göttin“. In Kathmandu wird ein junges Mädchen als Verkörperung der Göttin Taleju verehrt, die sogenannte Kumari – eine Tradition, die es in dieser Form weltweit nur in Nepal gibt.
Fun Facts über Momo
7. „Momo“ ist vermutlich vom tibetischen Wort für „gedämpftes Brot“ abgeleitet. Der Name hat seine Wurzeln im Himalaya-Sprachraum und wandert mit dem Gericht seit Jahrhunderten von Tibet über Nepal in die ganze Welt.
8. Momo ist Nepals heimliches Lieblingsessen – nicht das Nationalgericht. Offiziell gilt Daal Bhat als Nationalgericht, aber fragt man Nepales:innen nach ihrem Lieblingsessen, fällt fast immer zuerst der Name Momo.

9. Jedes Momo wird von Hand gefaltet – meist mit einer eigenen „Handschrift“. Es gibt keine einheitliche Faltmethode; viele Familien haben ihre eigene charakteristische Faltung, an der man erkennen kann, wer die Momo gemacht hat.
10. Momo gibt es in unzähligen regionalen Varianten. Von gedämpft über gebacken bis frittiert, mit Fleisch- oder Gemüsefüllung, mit Sesam-, Tomatenpaprika- oder Chaat-Sauce – kaum ein Gericht wird in Nepal so vielfältig zubereitet wie das Momo.
11. Momo haben mittlerweile einen eigenen inoffiziellen Feiertag. In einigen Teilen Nepals und der Diaspora wird der 6. Dezember informell als „Momo Day“ begangen – kein offizieller Feiertag, aber ein beliebter Anlass unter Fans, gemeinsam Momo zu essen.
Unser eigener kleiner Fun Fact
Bevor unser Foodtruck im Juli 2024 zum ersten Mal öffnete, haben wir monatelang an unserem Familienrezept gefeilt – erst als jeder Bissen so schmeckte, wie wir es uns vorgestellt hatten, sind wir an den Start gegangen.
